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Einstellungen

Hier sind Einstellungen aufgeführt, die an mehreren Stellen vorgenommen werden können.

 

config=dateiname   Konfigurationsdatei

Gibt die Konfigurationsdatei an.

Die Option -config hat Vorrang
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag config=…) wird damit überschrieben

configuration_directory=path   Pfad des Konfigurationsverzeichnisses

Die Eigenschaft Spooler.configuration_directory liest die Einstellung
Das XML-Attribut <config configuration_directory="…"> wird damit überschrieben

db=verbindungszeichenfolge   Verbindungszeichenfolge der Datenbank

Verbindungszeichenfolge der Datenbank für die Historienführung. Der Job Scheduler unterstützt ODBC (Windows) und JDBC für den Zugriff auf Datenbanken. Ohne Eintrag werden Dateien im .csv-Format erzeugt, siehe factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag history_file=…).

Unter Windows kann ein einfacher Dateiname angegebenen werden, der auf .mdb endet (z.B. scheduler.mdb). Der Job Scheduler verwendet dann eine Microsoft MS-Access Datenbank dieses Namens, die im Protokollverzeichnis (s. Option -log-dir) liegt. Der Job Scheduler richtet die Datei ein, wenn sie fehlt.

Der Job Scheduler richtet die Tabellen selbständig ein.

Die Eigenschaft Spooler.db_name liest die Einstellung
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag db=…) wird damit überschrieben

Beispiel  

;    SQL Server 2000 via msbase.jar, msutil.jar, mssqlserver.jar
db = jdbc -class=com.microsoft.jdbc.sqlserver.SQLServerDriver jdbc:microsoft:sqlserver://localhost:1433;selectMethod=Cursor;databaseName=scheduler -user=scheduler -password=secret
;    SQL Server 2000, 2005 via sqljdbc.jar
db = jdbc -class=com.microsoft.sqlserver.jdbc.SQLServerDriver jdbc:sqlserver://localhost:1433;sendStringParametersAsUnicode=false;selectMethod=cursor;databaseName=scheduler -user=scheduler -password=secret

;    MySQL 4.1.7, 5.x
db = jdbc -class=com.mysql.jdbc.Driver jdbc:mysql://localhost/scheduler:3306 -user=scheduler -password=secret

;    Oracle 8.1.7, 9i, 10g
db = jdbc -class=oracle.jdbc.driver.OracleDriver jdbc:oracle:thin:@localhost:1521:orcl -user=scheduler -password=secret

;    PostgreSQL 8.x
db   = jdbc -class=org.postgresql.Driver jdbc:postgresql://localhost:5432/scheduler -user=scheduler -password=secret

;    IBM DB2 8
db   = jdbc -class=com.ibm.db2.jcc.DB2Driver jdbc:db2://localhost:50000/scheduler:driverType=2;retrieveMessagesFromServerOnGetMessage=true; -user=scheduler -password=secret

;    Firebird 1.5
db   = jdbc -class=org.firebirdsql.jdbc.FBDriver jdbc:firebirdsql://localhost:3050/scheduler -user=scheduler -password=secret

;    ODBC
db = odbc -db=scheduler_datasource -user=scheduler -password=secret

;    MS Access Datenbank
db = scheduler.mdb

Beispiel  

;    SQL Server 2000 via msbase.jar, msutil.jar, mssqlserver.jar
db = jdbc -class=com.microsoft.jdbc.sqlserver.SQLServerDriver jdbc:microsoft:sqlserver://localhost:1433;selectMethod=Cursor;databaseName=scheduler -user=scheduler -password=secret
;    SQL Server 2000, 2005 via sqljdbc.jar
db = jdbc -class=com.microsoft.sqlserver.jdbc.SQLServerDriver jdbc:sqlserver://localhost:1433;sendStringParametersAsUnicode=false;selectMethod=cursor;databaseName=scheduler -user=scheduler -password=secret

;    MySQL 4.1.7, 5.x
db = jdbc -class=com.mysql.jdbc.Driver jdbc:mysql://localhost/scheduler:3306 -user=scheduler -password=secret

;    Oracle 8.1.7, 9i, 10g
db = jdbc -class=oracle.jdbc.driver.OracleDriver jdbc:oracle:thin:@localhost:1521:orcl -user=scheduler -password=secret

;    PostgreSQL 8.x
db   = jdbc -class=org.postgresql.Driver jdbc:postgresql://localhost:5432/scheduler -user=scheduler -password=secret

;    IBM DB2 8
db   = jdbc -class=com.ibm.db2.jcc.DB2Driver jdbc:db2://localhost:50000/scheduler:driverType=2;retrieveMessagesFromServerOnGetMessage=true; -user=scheduler -password=secret

;    Firebird 1.5
db   = jdbc -class=org.firebirdsql.jdbc.FBDriver jdbc:firebirdsql://localhost:3050/scheduler -user=scheduler -password=secret

;    ODBC
db = odbc -db=scheduler_datasource -user=scheduler -password=secret

;    MS Access Datenbank
db = scheduler.mdb

db_clusters_table=name   (Initialwert: SCHEDULER_CLUSTERS)     Name der Datenbanktabelle für die Cluster

db_history_table=name   (Initialwert: SCHEDULER_HISTORY)     Name der Datenbanktabelle für die Historie

Die Eigenschaft Spooler.db_history_table_name liest die Einstellung
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag db_history_table=…) wird damit überschrieben

db_order_history_table=name   (Initialwert: SCHEDULER_ORDER_HISTORY)     Name der Datenbanktabelle für die Auftragshistorie

Die Eigenschaft Spooler.db_order_history_table_name liest die Einstellung
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag db_order_history_table=…) wird damit überschrieben

db_order_step_history_table=name   (Initialwert: SCHEDULER_ORDER_STEP_HISTORY)     Name der Datenbanktabelle für die Schritte der Auftragshistorie

Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag db_order_step_history_table=…) wird damit überschrieben

db_orders_table=name   (Initialwert: SCHEDULER_ORDERS)     Name der Datenbanktabelle für die Aufträge

Die Eigenschaft Spooler.db_orders_table_name liest die Einstellung
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag db_orders_table=…) wird damit überschrieben

db_tasks_table=name   (Initialwert: SCHEDULER_TASKS)     Name der Datenbanktabelle für die Tasks

Die Eigenschaft Spooler.db_tasks_table_name liest die Einstellung
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag db_tasks_table=…) wird damit überschrieben

db_variables_table=name   (Initialwert: SCHEDULER_VARIABLES)     Name der Datenbanktabelle für die internen Variablen des Job Schedulers

Der Job Scheduler hält in dieser Tabelle interne Zähler, zum Beispiel für die nächste freie Task-ID.

Die Eigenschaft Spooler.db_variables_table_name liest die Einstellung
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag db_variables_table=…) wird damit überschrieben

directory=verzeichnis   Arbeitsverzeichnis

Ändert das Arbeitsverzeichnis.

Die Eigenschaft Spooler.directory liest die Einstellung
Die Option -cd hat Vorrang

history=yes|no   (Initialwert: yes)     Historie schreiben?

Gibt ein, ob eine Task-Historie geschrieben werden soll. Der Job Scheduler schreibt dann für jede Task einen Satz in die Datenbank, oder, wenn der Job Scheduler ohne Datenbank arbeitet, in eine Datei im mit -log-dir angegebenen Verzeichnis.

Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [job], Eintrag history=…) wird damit überschrieben
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag history=…) wird damit überschrieben

history_archive=yes|no|gzip   (Initialwert: no)     Historiendateien archivieren?

Wenn die Historie in einer Datei, d.h. nicht in einer Datenbank, geführt wird, kann der Job Scheduler die Historien des letzten Job Scheduler Laufs archivieren und mit gzip komprimieren.

Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [job], Eintrag history_archive=…) wird damit überschrieben
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag history_archive=…) wird damit überschrieben

history_columns=name, name, ...   Zusätzliche Spalten in der Historie

Eine Task kann mit der Methode Task.set_history_field() die hier angegebenen Felder der Datenbanktabelle für die Task-Historie setzen.

Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [job], Eintrag history_columns=…) wird damit überschrieben
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag history_columns=…) wird damit überschrieben

history_file=dateiname   Dateiname der Historie (für datenbanklosen Betrieb)

Der Job Scheduler nimmt einen eigenen Namen, wenn diese Option fehlt. Die Option -log-dir muss gesetzt sein - andernfalls schreibt der Job Scheduler die Datei nicht. In diese Datei wird, wenn die Option history=yes gesetzt ist und der Job Scheduler keine Datenbank verwendet, für jede abgelaufene Task ein Satz geschrieben.

Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [job], Eintrag history_file=…) wird damit überschrieben
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag history_file=…) wird damit überschrieben

history_on_process=yes|no|zahl   (Initialwert: 0)     Nach spooler_process() Historiensatz schreiben?

Bei history_on_process=no oder =0 schreibt der Job Scheduler beim Start der Task einen Satz in die Historie, wenn eine geführt wird.

Bei history_on_process=yes oder =1 schreibt der Job Scheduler erst beim ersten Aufruf von spooler_process() den Satz. Damit wird kein Satz geschrieben, wenn spooler_open()false liefert.

Wenn eine Zahl angegeben ist, schreibt der Job Scheduler erst vor der angegebenen Anzahl von Aufrufen von spooler_process() einen Satz in die Historie.

Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [job], Eintrag history_on_process=…) wird damit überschrieben
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag history_on_process=…) wird damit überschrieben

Meldungen

[ERROR] SCHEDULER-335 Only "yes", "no" and a number are allowed with (1)="(2)": error(3) 

Meldungen

[ERROR] SCHEDULER-335 Only "yes", "no" and a number are allowed with (1)="(2)": error(3) 

history_with_log=yes|no|gzip   (Initialwert: no)     Protokoll in die Historie schreiben?

Der Job Scheduler kann das Task-Protokoll in die Historie in der Datenbank schreiben, auch mit gzip komprimiert.

Siehe Kommando <show_task what="log">.

Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [job], Eintrag history_with_log=…) wird damit überschrieben
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag history_with_log=…) wird damit überschrieben

html_dir=verzeichnis   Verzeichnis der HTML-Dateien

In diesem Verzeichnis stehen die HTML-Dateien für den HTTP-Server im Job Scheduler.

Wenn die Angabe fehlt, nimmt der Job Scheduler das Verzeichnis html im Verzeichnis der Konfigurationsdatei.

Umgebungsvariablen (z.B. $HOME) werden ersetzt (siehe hier).

Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag html_dir=…) wird damit überschrieben

include_path=verzeichnis   Verzeichnispfad für <include>

Verzeichnis der Dateien, die mit <include> eingezogen werden.

Umgebungsvariablen (z.B. $HOME) werden ersetzt (siehe hier).

Die Eigenschaft Spooler.include_path liest die Einstellung
Die Option -include-path hat Vorrang
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag include_path=…) wird damit überschrieben
Das XML-Attribut <config include_path="…"> wird damit überschrieben

ip_address=ip_number   (Initialwert: 0.0.0.0)     IP-Adresse der Schnittstelle für TCP und UDP

Die IP-Adresse, an die TCP- und UDP-Port gebunden werden. Der Job Scheduler ist dann nur über diese IP-Adresse erreichbar.

Ein Hostname kann angegeben werden.

Default ist 0.0.0.0, was für alle IP-Adressen steht.

Wenn eine andere IP-Adresse als 127.0.0.1 oder localhost angegeben ist, kann der Job Scheduler nicht über localhost erreicht werden.

Die Option -ip-address hat Vorrang
Das XML-Attribut <config ip_address="…"> wird damit überschrieben

java_class_path=dateinamen   Java-Classpath

Für Java kann hier der CLASS_PATH eingestellt werden. Das ist eine Liste von Pfaden, in Windows durch Semikolons (;), in Unix durch Doppelpunkte getrennt.

In den einzelnen Pfaden können Joker benutzt werden. Der Job Scheduler ersetzt diese Pfade durch die tatsächlichen, im Dateisystem vorhandenen.

Dabei gilt für jeden Pfad in class_path:

Der allgemeine Platz für diese Einstellung ist sos.ini (Abschnitt [java], Eintrag class_path=…).

Umgebungsvariablen (z.B. $HOME) werden ersetzt (siehe hier).

Die Einstellung sos.ini (Abschnitt [java], Eintrag class_path=…) wird damit überschrieben
Das XML-Attribut <config java_class_path="…"> wird damit überschrieben

Beispiel  

class_path = s:\prod\bind\sos.*.jar;c:\jar\my.jar;c:\jar\*

Beispiel  

class_path = s:\prod\bind\sos.*.jar;c:\jar\my.jar;c:\jar\*

java_options=text   Java-Optionen

Hier können Sie z.B. mit -Djava.library.path= das Verzeichnis angeben, in dem HostJava installiert ist.

Die Optionen werden der Java Virtual Machine übergeben.

Der allgemeine Platz für diese Einstellung ist sos.ini (Abschnitt [java], Eintrag options=…).

Umgebungsvariablen (z.B. $HOME) werden ersetzt (siehe hier).

Die Einstellung sos.ini (Abschnitt [java], Eintrag options=…) wird damit überschrieben
Das XML-Attribut <config java_options="…"> wird damit überschrieben

Beispiel  

options = -Xdebug -Djava.library.path=s:/prod/bind

Beispiel  

options = -Xdebug -Djava.library.path=s:/prod/bind

javac=dateiname   (Initialwert: javac)     Dateiname des Java-Compilers

log_dir=verzeichnis   Verzeichnis der Protokolle

In dieses Verzeichnis schreibt der Job Scheduler seine Protokolle.

log_dir=*stderr lässt den Job Scheduler die Protokollausgabe nach stderr (auf den Bildschirm) schreiben.

Umgebungsvariablen (z.B. $HOME) werden ersetzt (siehe hier).

Die Eigenschaft Spooler.log_dir liest die Einstellung
Die Option -log-dir hat Vorrang
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag log_dir=…) wird damit überschrieben

log_level=log_level   (Initialwert: info)     Protokollausgaben beschränken

Legt fest, ab welcher Stufe der Job Scheduler Protokollzeilen ausgibt. Jede Protokollzeile ist auf einer der folgenden Stufen: error, warn, info, debug1 bis debug9 (debug1 ist dasselbe wie debug).

Die Eigenschaft Log.level hat Vorrang
Die Option -log-level hat Vorrang
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [job], Eintrag log_level=…) wird damit überschrieben
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag log_level=…) wird damit überschrieben

log_mail_bcc=email_address   Bcc-Empfänger der eMails

Die Eigenschaft Mail.bcc hat Vorrang
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [job], Eintrag log_mail_bcc=…) wird damit überschrieben
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag log_mail_bcc=…) wird damit überschrieben

log_mail_cc=email_address   Cc-Empfänger der eMails

Die Eigenschaft Mail.cc hat Vorrang
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [job], Eintrag log_mail_cc=…) wird damit überschrieben
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag log_mail_cc=…) wird damit überschrieben

log_mail_from=email_address   Absender der eMails

Die Eigenschaft Mail.from hat Vorrang
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [job], Eintrag log_mail_from=…) wird damit überschrieben
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag log_mail_from=…) wird damit überschrieben

log_mail_subject=text   Betreff der eMails

Die Eigenschaft Mail.subject hat Vorrang
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [job], Eintrag log_mail_subject=…) wird damit überschrieben
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag log_mail_subject=…) wird damit überschrieben

log_mail_to=email_address   To-Empfänger der eMails

Die Eigenschaft Mail.to hat Vorrang
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [job], Eintrag log_mail_to=…) wird damit überschrieben
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag log_mail_to=…) wird damit überschrieben

mail_on_delay_after_error=   (Initialwert: first_and_last_only)     Unterdrückung der eMail bei <delay_after_error>

Voraussetzung: mail_on_error=yes oder mail_on_warning=yes

Wenn ein Job wegen <delay_after_error> erneut startet, werden mit dieser Einstellungen die zahlreichen eMails reduziert.

mail_on_delay_after_error=all
Nach jedem fehlerhaften Job-Lauf wird eine eMail verschickt.
mail_on_delay_after_error=first_only
Nur der erste fehlerhafte Lauf veranlasst eine eMail, nicht aber die Wiederholungen.
mail_on_delay_after_error=last_only
Nur der letzte fehlerhafte Lauf, der also den Job stoppen lässt, veranlasst eine eMail.
mail_on_delay_after_error=first_and_last_only
Nur der erste und der letzte fehlerhafte Lauf veranlassen je eine eMail.

Die Einstellung wirkt nicht, wenn für den Job kein <delay_after_error> angegeben ist (dann gilt mail_on_delay_after_error=all).

Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [job], Eintrag mail_on_delay_after_error=…) wird damit überschrieben
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag mail_on_delay_after_error=…) wird damit überschrieben

mail_on_error=yes|no   (Initialwert: no)     Mit Fehler beendete Task verschickt eMail

Die Eigenschaft Log.mail_on_error hat Vorrang
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [job], Eintrag mail_on_error=…) wird damit überschrieben
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag mail_on_error=…) wird damit überschrieben

mail_on_process=yes|no|zahl   (Initialwert: 0)     Task mit spooler_process() verschickt eMail

Veranlasst den Versand des Task-Protokolls, wenn die Task wenigstens die angegebene Anzahl Schritte, also Aufrufe von spooler_process(), ausgeführt hat. Weil Nicht-API-Tasks keine Schritte haben, zählt der Scheduler für sie immer einen Schritt.

Die Eigenschaft Log.mail_on_process hat Vorrang
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [job], Eintrag mail_on_process=…) wird damit überschrieben
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag mail_on_process=…) wird damit überschrieben

mail_on_success=yes|no   (Initialwert: no)     Erfolgreich gelaufende Task verschickt eMail

Die Eigenschaft Log.mail_on_success hat Vorrang
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [job], Eintrag mail_on_success=…) wird damit überschrieben
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag mail_on_success=…) wird damit überschrieben

mail_on_warning=yes|no   (Initialwert: no)     Wenn eine Warnung oder ein Fehler ausgegeben worden ist, wird am Task-Ende eine eMail verschickt

Die Eigenschaft Log.mail_on_warning hat Vorrang
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag mail_on_warning=…) wird damit überschrieben

mail_queue_dir=verzeichnis   Verzeichnis der zeitweilig nicht versendbaren eMails

eMails, die der Job Scheduler nicht verschicken kann (weil z.B. der SMTP-Server nicht erreichbar ist), werden hier abgelegt.

Um diese eMails später zu verschicken, muss ein Job geschrieben werden, der die Methode Mail.dequeue() aufruft.

Der allgemeine Platz für diese Einstellung ist sos.ini (Abschnitt [mail], Eintrag queue_dir=…).

Umgebungsvariablen (z.B. $HOME) werden ersetzt (siehe hier).

Die Eigenschaft Mail.queue_dir hat Vorrang
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [job], Eintrag mail_queue_dir=…) wird damit überschrieben
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag mail_queue_dir=…) wird damit überschrieben
Die Einstellung sos.ini (Abschnitt [mail], Eintrag queue_dir=…) wird damit überschrieben

mail_queue_only=yes|no   eMail nicht versenden, nur in die eMail-Warteschlange hängen

Wenn yes, dann werden eMails nicht versendet, sondern in die eMail-Warteschlange geschrieben, siehe sos.ini (Abschnitt [mail], Eintrag queue_dir=…).

Der allgemeine Platz für diese Einstellung ist sos.ini (Abschnitt [mail], Eintrag queue_only=…).

Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag mail_queue_only=…) wird damit überschrieben
Die Einstellung sos.ini (Abschnitt [mail], Eintrag queue_only=…) wird damit überschrieben

mail_xslt_stylesheet=path   Pfad des XSLT-Stylesheets zur eMail-Aufbereitung

Der Pfad eines XSLT-Stylesheets. Der Job Scheduler verwendet das XSLT-Stylesheet zum Aufbereiten der eMails. (Die Dokumentation hierzu ist noch nicht geschrieben.)

Die Eigenschaft Mail.xslt_stylesheet_path hat Vorrang
Das XML-Attribut <config mail_xslt_stylesheet="…"> wird damit überschrieben

max_db_errors=zahl   (Initialwert: 5)     Anzahl Datenbank-Fehler, bevor Job Scheduler aufgibt

Der Job Scheduler toleriert diese Anzahl Datenbankfehler. Wird sie überschritten, dann setzt er bei need_db=no ohne Datenbank fort, anderfalls beendet er sich sofort.

Bei need_db=yes werden Fehler, die beim Versuch, die Datenbank zu öffnen, auftreten, nicht gezählt. Damit kann er Job Scheduler auf eine Datenbank warten, die noch nicht angelaufen ist.

Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag max_db_errors=…) wird damit überschrieben

need_db=yes|no|strict   (Initialwert: no)     Ist die Datenbank notwendig?

need_db=no

Wenn die Einstellung db= fehlt, gibt der Job Scheduler eine Warnung aus und arbeitet ohne Datenbank.

Wenn das Öffnen der Datenbank oder das automatische Anlegen der Tabellen fehlschlägt, gibt der Job Scheduler eine Warnung aus und arbeitet ohne Datenbank.

Bei einem Datenbankfehler während des Betriebs schließt der Job Scheduler die Datenbank und öffnet sie erneut. Wenn das fehlschlägt, arbeitet der Job Scheduler ohne Datenbank weiter.

Im Cluster-Betrieb (-exclusive oder -distributed-orders) lehnt der Job Scheduler need_db=no ab mit der Meldung:

SCHEDULER-358 This is a member of a cluster (option -exclusive or -distributed-orders), and therefore needs a database. need_db=(1) is not allowed

need_db=yes

Wenn die Einstellung db= fehlt, startet der Job Scheduler nicht und gibt die Meldung SCHEDULER-205 aus.

Bei einem Datenbankfehler schließt der Job Scheduler die Datenbank und öffnet sie erneut. Wenn das fehlschlägt, versucht der Job Scheduler endlos im Abstand von einer Minute die Datenbank erneut zu öffnen. Die Tasks werden währenddessen nicht bedient.

Wenn sich die Datenbank nicht erneut öffnen lässt, schickt er eine eMail.

need_db=strict

Wie need_db=yes mit folgender Ausnahme.

Bei einem Datenbankfehler während des Betriebs schließt der Job Scheduler die Datenbank und öffnet sie erneut. Bei einem erneuten Fehler wiederholt der Scheduler den Versuch so oft, wie mit max_db_errors= eingestellt. Wenn das fehlschlägt, beendet sich der Scheduler.

Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag need_db=…) wird damit überschrieben

option_id=scheduler_id   Kennung des Job Schedulers

Der Job Scheduler wählt nur die Elemente der XML-Konfiguration aus, deren Attribut spooler_id leer ist oder denselben Wert wie in dieser Einstellung enthält.

Wenn die Scheduler-ID nicht angegeben ist, beachtet der Job Scheduler das XML-Attribut spooler_id= nicht und wählt alle Elemente der XML-Konfiguration aus.

Siehe z.B. <config>.

Die Eigenschaft Spooler.id liest die Einstellung
Die Option -id hat Vorrang
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag id=…) wird damit überschrieben

order_history=yes_no   (Initialwert: yes)     Aufträge in die Historie schreiben?

Für die Aufträge gibt es eine eigene Historie.

Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag order_history=…) wird damit überschrieben

order_history_with_log=yes|no|gzip   (Initialwert: no)     Auftragsprotokolle in die Historie schreiben?

Der Job Scheduler kann das Auftragsprotokoll in die Datenbank schreiben, auch mit gzip komprimiert.

Siehe Kommando <show_order what="log">.

Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag order_history_with_log=…) wird damit überschrieben

param=text   Zur freien Verwendung

Zur freien Verwendung. Der Parameter ist in den Skripten über spooler.param lesbar.

Die Eigenschaft Spooler.param liest die Einstellung
Die Option -param hat Vorrang
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag param=…) wird damit überschrieben

port=number   (Initialwert: 0)     HTTP-, TCP- und UDP-Port für Kommandos an den Job Schedulers

Fasst die Einstellungen tcp_port und udp_port zusammen.

Die Option -port hat Vorrang
Das XML-Attribut <config port="…"> wird damit überschrieben

scheduler_log=dateiname   Dateiname des Protokolls scheduler.log

Wenn diese Einstellung gesetzt ist, schreibt der Job Scheduler ein detailliertes Protokoll zur Fehlerdiagnose in die Datei. Geben Sie den Dateinamen absolut an (als vollständigen Pfad).

Ein Plus (+) direkt vor dem Dateinamen lässt ein vorhandenenes Protokoll fortsetzen. Sonst wird es überschrieben.

Kategorien

Sie können das Protokoll mit Kategorien erweitern oder einschränken. Schreiben Sie die Namen der Kategorien mit Zwischenräumen getrennt vor den Dateinamen, den Sie mit einem Größerzeichen (>) einleiten.

Hier ist die Liste der Kategorien.

Die Option -log hat Vorrang
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag log=…) wird damit überschrieben

Beispiel  

log = c:/tmp/scheduler.log
log = scheduler.wait >scheduler.log
log = scheduler.wait com_server.* >scheduler.log

Beispiel  

log = c:/tmp/scheduler.log
log = scheduler.wait >scheduler.log
log = scheduler.wait com_server.* >scheduler.log

smtp=host_address   Hostname oder IP-Nummer des SMTP-Servers für eMail Versand

Der allgemeine Platz für diese Einstellung ist sos.ini (Abschnitt [mail], Eintrag smtp=…).

Die Eigenschaft Mail.smtp hat Vorrang
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [job], Eintrag smtp=…) wird damit überschrieben
Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag smtp=…) wird damit überschrieben
Die Einstellung sos.ini (Abschnitt [mail], Eintrag smtp=…) wird damit überschrieben

spooler_id=scheduler_id  

Das Element ist nur wirksam, wenn dieses Attribut leer oder gleich dem Parameter -id= vom Job Scheduler Start ist, oder wenn beim Job Scheduler Start die Option -id nicht angegeben worden ist.

subprocess.own_process_group=yes|no   (Initialwert: no)     Subprozesse in eigener Prozessgruppe starten

Voreinstellung für Subprocess.own_process_group

Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag subprocess.own_process_group=…) wird damit überschrieben

tcp_port=number   (Initialwert: 0)     HTTP- und TCP-Port für Kommandos an den Job Scheduler

Der Job Scheduler kann auf einem TCP-Port während des Betriebs Kommandos entgegennehmen. Hier kann eine Portnummer eingestellt werden. Die Portnummer ist eine Zahl zwischen 2048 (betriebssystemabhängig) und 65535. Die Voreinstellung lautet 4444.

Über denselben Port betreibt der Job Scheduler einen HTTP/HTML-Server, so dass er über einen Browser ansprechbar ist, z.B. http://localhost:4444.

Bei tcp_port=0 (voreingestellt) ist der Job Scheduler nicht über TCP oder HTTP ansprechbar. Damit kann die Steuerung des Job Schedulers per TCP-Kommando, z.B. über eine Web-Seite, unterbunden werden.

Die Eigenschaft Spooler.tcp_port liest die Einstellung
Die Option -tcp-port hat Vorrang
Das XML-Attribut <config tcp_port="…"> wird damit überschrieben

tmp=path   Verzeichnis der temporären Dateien

Voreinstellung ist die Umgebungsvariable TMP, unter Windows auch TEMP.

Unter Unix wird /tmp/ verwendet, wenn die Umgebungsvariable nicht gesetzt ist.

Die Einstellung factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag tmp=…) wird damit überschrieben

udp_port=number   (Initialwert: 0)     UDP-Port für Kommandos an den Job Scheduler

Auch über UDP kann der Job Scheduler Kommandos entgegennehmen. Hier wird die Portnummer angegeben. Ein Kommando muss in eine Nachricht passen. Der Job Scheduler schickt keine Antwort.

Bei udp_port=0 (voreingestellt) öffnet der Job Scheduler keinen UDP-Port.

Die Eigenschaft Spooler.udp_port liest die Einstellung
Die Option -udp-port hat Vorrang
Das XML-Attribut <config udp_port="…"> wird damit überschrieben

Software- und Organisations-Service GmbH

Zuletzt geändert von Joacim Zschimmer, 2008-08-14