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Der Scheduler schreibt seine Protokolle in das mit der Option -log-dir eingestellte Verzeichnis.
Die Meldungen sind numeriert, siehe »Meldungen des Schedulers«.
Das Hauptprotokoll fast alle Protokolle zusammen. Der Dateiname wird aus Scheduler-Id, Datum und Uhrzeit gebildet, z.B. scheduler-2004-08-24-104111.log.
Für jeden Job erstellt der Scheduler ein Jobprotokoll mit den Starts der Tasks und eingetroffenen Aufträgen. Beispiel: job.mein_job.log
Zeichen im Jobnamen, die nicht im Dateinamen verwendet werden können, tauscht der Scheduler gegen "_".
Für jeden Task erstellt der Scheduler ein Taskprotokoll. Der Dateiname wird aus dem Jobnamen und, wenn mehrere Tasks zugelassen sind, der Task-Id gebildet, z.B.: task.mein_job.log und task.ein_job.1234.log. Taskprotokolle mit Task-Id werden nach Ende der Task gelöscht.
Für jeden Auftrag erstellt der Scheduler ein Auftragsprotokoll mit den Ausgaben aller Tasks, die der Auftrag durchläuft. Der Dateiname wird aus der Job-Kette und der Auftrags-Id gebildet, z.B.: order.meine_Job-Kette.9876.log. Das Auftragsprotokoll wird nach Ende des Auftrags gelöscht.
Zur Fehlerdiagnose kann der Scheduler das scheduler.log schreiben. In factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag log=…) stellen sie den Dateinamen ein. In dieser Dokumentation steht factory.ini für den hier eingestellten Dateinamen.
Hier die Liste der Log-Kategorien.
Mit -log-level und Log.level kann die Stufe (error, warn, info, debug bis debug9) eingestellt werden, ab der Protokollzeilen gelten.
Die Meldungen sind mit Codes versehen, z.B. SCHEDULER-900. Hier ist eine Liste der Meldungs-Codes des Schedulers.
Wenn nicht genug Plattenplatz beim Öffnen einer Protokolldatei vorhanden ist, gibt es einen Fehler. Wenn das Hauptprotokoll nicht geöffnet werden kann, bricht der Scheduler ab.
Wenn nicht genug Plattenplatz vorhanden ist, um ein Protokoll fortzuschreiben, hält der Scheduler an. Er reagiert auf über TCP, UDP oder HTTP übergebene Kommandos.
Das Kommando <modify_spooler> wirkt nur eingeschränkt.
Wenn wieder Plattenplatz bereit steht, können Sie den Scheduler fortsetzen mit <modify_scheduler cmd="continue"/>.
Die Datei scheduler.log ist von diesem Verfahren nicht betroffen. Fehler werden hier ignoriert.
Der Scheduler kann die Task- und Auftragsprotokolle mit in die Historie schreiben. Voraussetzung sind
factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag history=…)), um die Historie einzuschalten, factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag history_with_log=…) fürs Task-Protokoll, factory.ini (Abschnitt [job], Eintrag history_with_log=…) für bestimmte Jobs, factory.ini (Abschnitt [spooler], Eintrag order_history_with_log=…) fürs Auftragsprotokoll. Die Klasse Log beschreibt die Protokolle und erlaubt verschiedene Einstellungen.
Der Scheduler kann das Task-Protokoll per eMail verschicken. Lesen Sie weiter im Kapitel eMail.
Siehe Kommandos <show_state>, <show_task> und <show_history>.
Mit einem Browser können Sie den eingebauten HTTP-Server ansprechen und sich ein Protokoll fortlaufend anzeigen lassen.
Zuletzt geändert von ap, 2007-09-30 |